James Bond 007: Casino Royale (Casino Royale) (GB/USA/D/CZ 2006)Regie : Martin CampbellDarsteller: Daniel Craig, Eva Green, Mads Mikkelsen, Judi Dench, Jeffrey Wright, Giancarlo Giannini, Caterina Murino, Sébastien Foucan, Ludger Pistor, Clemens Schick, Jürgen Tarrach u.a.Im Vorfeld von "Casino Royale" taten die Produzenten Barbara Broccoli etwas Unübliches: sie verzichteten auf die Dienste des bisherigen Bond-Darstellers. Bis dahin gab es in den Fällen Lazenby und Dalton durchaus unterschiedliche und sich widersprechende Aussagen, ob das jeweilige Aus durch einen Willensakt des Darstellers selbst oder vielmehr durch einen solchen der Verantwortlichen begründet wurde. Hier war es erstmals von vornherein klar.

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So sagt er zu ihm: „You changed your shirt, Mr.Bond. Darauf Bond: „I won't consider myself to be in trouble until I start weeping blood.“Isaach de Bankole als Le Chiffres säbelschwingender "Gläubiger"Obanno entpricht voll und ganz der Tradition exotischer Bond-Böser. Bondgirls:Eva Green spielt ihren Part zwar recht kompetent, hat allerdings cas casino österreich online als Bondgirl keine wirklich herausragende Ausstrahlung. Mit ihrem tragischen Ende wächst sie mir nicht sosehr an’s Herz wie einst Diana Rigg als Tracy in „On Her Majestys Secret Service“.Caterina Murino als "Neben-Girl"sorgt für einen exotisch-eleganten Einschlag, bleibt aber auch nicht wirklich prägnant in Erinnerung.Titelsong: Der bunte Vorspann mit dem Titelsong „You Know My Name“ von Chris Cornell lassen 60er-Jahre-Feeling aufkommen und passen sehr gut in's Bond-Genre.Fazit: Ein gelungenes Bond-Abenteuer, das nach der nicht unbedingt rühmlichen Brosnan-Phase wieder große Hoffnung aufkommen lässt. (Die Gesamt-Wertung ist bei mir kein mathematischer Durchschnitt der Einzelwertungen.

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Ausserdem sind mir nicht alle Punkte gleich wichtig.) Für mich immer noch einer der besten Bond-Filme. Ich würde sagen Skyfall befindet sich auf Augenhöhe. Skyfall ist zwar wirklich gut, gehört für mich aber nicht zu den absoluten TOP-Bond-Filmen. Ich finde er hat einen eigenen Charme mit der Neudefinition sämtlicher Bond-Charaktere und der Bezugnahme auf Bonds Wurzeln in Schottland. Der Plot ist auch wirklich abenteuerlich....Ich möchte aber jetzt nicht zuviel vorwegnehmen. Nicht ungefährlich, denn Pierce Brosnan war zur damaligen Zeit weitgehend anerkannt als Bond, so dass nicht wenige Kritiker und Fans protestierten, als mit Craig ein blonder (!) Bond präsentiert wurde. Es folgte ein Spießrutenlauf für den neuen 007: er sei ein Weichei, weil er bei der Präsentation auf einem Motorboot eine Wasserweste trug (ob Brosnan wohl darauf verzichtet hätte? ), er könne nicht mit Gangschaltung fahren, sein Aussehen sei eines Bond-Darstellers nicht würdig etc. Die allermeisten verstummten nachdem großen Erfolg, den "Casino Royale" bei Kritik und an den Kinokassen erntete.Inhaltlich drehte man alle Uhren auf Null. Als Vorlage für das Drehbuch diente Ian Flemings erster Roman, der bereits vorher zweimal durch andere Firmen verfilmt wurde (eine amerikanische TV-Version aus den 1950ern und die bekannte und stargespickte Kinoversion von 1967), jedoch nie "adäquat", wie Broccoli betonte.Interessant erscheint es, auf wie viel altbekanntes Personal man trotz des radikalen Neuanfangs vor allem hinter der Kamera setzte. Am meisten überrascht das Festhalten am Autorenduo Neal Purvis und Robert Wade, das mit "Die Welt ist nicht genug" und "Stirb an einem anderen Tag" zuvor sicher nicht die besten Skripte ablieferte, freilich sich dabei auch am etablierten Stil der Brosnan-Vorgänger orientieren musste. Unterstützung vor allem im Bereich der Dialoge erhielt man vom Oscar-prämierten Paul Haggis.

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Der knallharte, machohafte Agent darf sich erstmals seit 1969 ( On her Majestyes Secret Service) ernsthaft verlieben, was natürlich auch diesmal wieder tragisch endet. Die Bezugnahme auf Bonds Anfänge als Agent ist eine ungeheuer gute Idee, die einmal mehr verhindert, dass das Genre sich in Routine tot läuft. Auch wird veranschaulicht, wie Bonds Haltung, niemandem zu trauen, geprägt wird. Er darf auch seine sensible Seite aufflackern lassen, welche er allerdings schlussendlich wieder unterdrücken muss.Plot:Die Story ist spannend und temporeich und wartet mit zahlreichen überraschenden Wendungen auf. Der im Film vorkommende Aston Martin, Bj.

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1964, sollte an Goldfinger erinnern.Schauplätze:Gedreht wurde in Großbritannien, den Bahamas, Tschechien und Italien. Die Schauplätze sind recht gut eingefangen und erinnern auch ein bisschen an die alten Klassiker (Bahamas=Feuerball, Venedig=Liebesgrüße aus Moskau)Bösewichter:Mads Mikkelsen liefert eine überdurchschnittliche Performance ab. Auch sein chronisch blutendes Auge hat etwas durchaus diabolisches an sich, wie wir es an den Schurken des Genres so lieben. Er steht selbst unter enormem Druck von Seiten der Terrororganisation, die ihm die Hölle heiß macht, nachdem er deren Geld verspekuliert hat. Recht unterhaltsam sind seine Wortgefechte mit Bond. Martin Campbell durfte nach "GoldenEye" den zweiten Erstling eines neuen Bond-Darstellers auf die Leinwand bringen und sollte diesmal ein wesentlich zufriedenstellenderes Ergebnis präsentieren können.Daniel Craig macht bei seinem ersten Auftritt als 007 eine gute Figur. Er wirkt optisch und von den Umgangsformen noch deutlich rustikaler als die meisten seiner Vorgänger (was seine Gegner so gerne mit dem Wort "proletenhaft" umschreiben). Das Drehbuch gibt Craig jedoch die Chance, gleich im ersten Film verschiedene Facetten seiner Darstellung zu offenbaren.

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So lernt der Zuschauer sofort auch seine verletzliche Seite kennen. Sein Zusammenspiel gerade mit Eva Green ist superb, insbesondere das nuancierte Spiel in der einführenden Zugszene gefällt. Mads Mikkelsen ist der beste Bösewicht seit Robert Davi und überhaupt einer besten. Anders als zuvor geben die ins Skript geschriebenen äußeren Schwächen (blutgeränkte Tränen, Asthma) seiner Figur Profil und wirken nicht so absurd wie bei den Bösewichtern der Brosnan-Ära.

  • Eintrittsgebühr – meist zwischen 2,50 € und 5 € pro Person
  • Altersnachweis – Mindestalter 21 Jahre, Personalausweis oder Reisepass erforderlich
  • Casino-Ausweis – einmalige Beantragung gegen Gebühr möglich
  • Kleiderordnung – smart casual, keine Sportkleidung oder Turnschuhe
  • Sperrregistereintrag – Möglichkeit der Selbstsperre über OASIS

Problematisch - weil wenig konsequent - erscheint das Festhalten an Judi Dench als M, so viel einige auch von ihr in der Rolle von Bonds Vorgesetzter halten mögen. Hier wäre ein Wechsel ebenfalls wünschenswert gewesen.Ansonsten sind Parallelen zu "Im Geheimdienst Ihrer Majestät" unverkennbar. Zunächst war seit dem Lazenby-Film kein Bond mehr so lang.

Bond-Girl: Vesper Lynd

Somit war der Stoff innerhalb der Reihe noch ausständig. Nach dem recht geschniegelten Pierce Brosnan verkörpert Daniel Craig bei seinem Einstand einen völlig anderen Bond, als man es bisher gewohnt war. Nicht sehr groß gewachsen und nicht unbedingt ein Schönling im Schaufenster-Puppen-Stil, ist er andererseits ausgesprochen muskulös und „very tough“. Ein kerniger, männlicher und knallharter Typ, der fast ein bisschen an frühere Helden wie Steve McQueen und John Wayne erinnert.Auch wird in einem psychologischen Wortgefecht mit Vesper Bonds Persönlichkeit etwas unter die Lupe genommen. Man sieht ihn mit Schrammen und Verletzungen, und er wird von Le Chiffre gefoltert, indem dieser ihn nackt auf einen Stuhl ohne Sitzfläche bindet und ein Seil mit einem kräftigen Knoten dazu verwendet, auf seine Hoden einzuschlagen.

Verdammt gut gelesen!

Diese Art Folter ist wohl der Alptraum eines jeden Mannes, und es ist sehr ungewohnt, den Helden so zu erleben. Man sieht eine wesentlich härtere Version des Angriffs auf 007s Männlichkeit, als es in Goldfinger der Fall war. Anno 1964 durfte er seine Kleider anbehalten, und es wurde ein Laserstrahl verwendet, wobei natürlich nicht allzu weit gegangen wurde.Bonds Gesicht ist schmerzverzerrt, doch verliert er nicht seinen britischen Humor. Aussagen wie „Now the whole world's gonna know that you died scratching my balls“ kommen ihm über die Lippen. Doch 007 wäre nicht 007, würde seine Männlichkeit nicht in letzter Sekunde gerettet werden. Darüber hinaus gab kein Film in der Serie sonst so viel von Bonds Persönlichkeit preis.

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Bond scheint Le Chiffres Taktik zu durchschauen, verliert allerdings trotzdem mehrere Runden. In einer Spielpause wird Le Chiffre von Obanno und einem seiner Männer bedroht. Im Gang werden die beiden dann allerdings von Bond getötet.Dieser selbst wird im weiteren Verlauf des Spiels von Le Chiffre vergiftet und , nachdem er den Raum verlässt, mit Vespers Unterstützung in letzter Sekunde, unter Zuhilfenahme eines Defibrillators, erfolgreich wiederbelebt. Schließlich gewinnt Bond mit finanzieller Hilfe des CIA-Agenten Felix Leiter das Pokerturnier, was Le Chiffre arg in Bedrängnis bringt. Er überwältigt Bond und foltert ihn grausam, um an das Passwort für das Bankkonto mit dem Gewinn zu kommen.

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Doch wird er dabei von Mr.White, der eine besondere Stellung im Terrornetzwerk hat, aufgrund seiner Unzuverlässigkeit erschossen. Rene Mathis wird für einen Doppelagenten gehalten und von den Briten gefangengenommen.Bond und Vesper, die sich ineinander verliebt haben, planen eine gemeinsame Zukunft, was Bond dazu veranlasst, seinen „Risikojob“ zu kündigen. Doch es sollte anders kommen und Bond ahnt noch nicht, unter welchem Druck Vesper tatsächlich steht…Anmerkungen:Der Film beginnt mit einer Schwarzweißsequenz, die zeigt, wie Bond einen Verräter aus den eigenen Reihen und dessen Komplizen tötet und dadurch seinen Doppelnull-Status erhält.Casion Royale stellt eine sehr erfreuliche Entwicklung im Bond-Genre dar. Erstmals seit den 80er-Jahren wurde wieder eine Romanvorlage von Ian Fleming verwertet, was man dem Film auch anmerkt. Das Thema wurde in den 50er-Jahren als Fernseh-Adaption und in den 60er-Jahren als Bond-Persiflage verfilmt. Er darf sich ernsthaft verlieben - und steht am Ende doch (tragischerweise) alleine da.

  • Glücksspielstaatsvertrag – rechtliche Grundlage für Spielbankbetrieb
  • Konzessionspflicht – jedes Casino benötigt staatliche Konzession
  • Steuer auf Spieleinsätze – Casino-Umsatzsteuer je nach Bundesland
  • Werbeeinschränkungen – strenge Regeln für Casino-Werbung
  • Online-Angebote – nur über lizenzierte Plattformen wie casino.de erlaubt

Wieder ereignet sich der Tod von Bonds Herzdame nach dem Ende der eigentlichen Mission.

Regelung Zuständigkeit Wichtiger Inhalt / Beschränkung
Glücksspielstaatsvertrag (GlüStV) Bundesländer (Länderhoheit) Regelt die Zulassung von Spielbanken und Online-Casinos
Spielbankgesetze der Länder Einzelne Bundesländer Konkrete Umsetzung, Lizenzvergabe, Steuersätze
Altersbeschränkung Bundesweit einheitlich Zutritt und Teilnahme erst ab 21 Jahren
Sperrdatei (OASIS) Gemeinsame Einrichtung der Länder Freiwillige oder behördliche Spielsperren möglich

Diese Parallelen werden es u.a. sein, weswegen beide Filme heute allgemein so geschätzt werden.Aber auch sonst überzeugt "Casino Royale".

Zeitraum / Ereignis Auswirkung / Beschreibung Beispiel / Ort
18./19. Jahrhundert Entstehung der ersten Kur- und Spielcasinos in Bäderstädten Bad Homburg (1841), Baden-Baden (1820er)
1933-1945 Schließung aller Spielbanken im nationalsozialistischen Deutschland Betriebsverbot für alle Standorte
Nachkriegszeit ab 1949 Wiedereröffnung unter strenger staatlicher Kontrolle der Länder Baden-Baden (1950), Bad Neuenahr (1952)
GlüStV 2008 / 2021 Harmonisierung des Rechtsrahmens, Zulassung von Online-Casinos Übergang zum heutigen regulierten Markt

Dies fängt schon bei der in schwarzweiß gehaltenen Prätitelsequenz an (Bond hat ja schließlich noch keine Doppelnull), an deren Ende man geschickt die Gunbarrel-Einstellung in die Handlung einwebt.