Weiterhin verfügten fünf Betreiber über eine gültige Genehmigung für den legalen Betrieb entsprechender Angebote.

  • Gauselmann Gruppe (Merkur Magie, Admiral)
  • Novomatic Group Deutschland
  • Bally Wulff Entertainment GmbH
  • Alfred International GmbH

Die Zahl der zugelassenen Plattformen blieb ebenfalls konstant und lag unverändert bei acht aktiven Online-Angeboten.

Bundesland Anzahl Spielbanken Bekanntester Standort Betreiber (Beispiel)
Nordrhein-Westfalen 6 Spielbank Hohensyburg (Dortmund) Westspiel GmbH
Baden-Württemberg 8 Spielbank Baden-Baden Staatliche Toto-Lotto GmbH BW
Bayern 5 Spielbank Bad Wiessee Bayerische Spielbanken GmbH
Niedersachsen 4 Spielbank Bad Oeynhausen Niedersächsische Spielbanken GmbH
Hessen 3 Spielbank Wiesbaden Spielbank Wiesbaden GmbH

Im Verlauf des Quartals wurden weder zusätzliche Lizenzen vergeben noch bestehende Genehmigungen entzogen oder zurückgegeben. Die regulatorische Ausgangslage blieb damit vollständig stabil. Auch Hinweise auf neue Marktteilnehmer, erweiterte Angebotsstrukturen oder größere operative Veränderungen waren nicht erkennbar.

Unternehmen Sitz Kernprodukte Marken / Tochterfirmen
Gauselmann Group Espelkamp, Deutschland Geldspielautomaten, Videospielgeräte, Komponenten Merkur, edict, AZTEC GmbH
NOVOMATIC Group Gumpoldskirchen, Österreich Spielautomaten, Lotteriesysteme, Online-Software GREAT Austria, NOVO Interactive, Admiral Sportwetten
Bally Wulff Berlin, Deutschland Geldspielautomaten, Arcade-Spiele, Komponenten Bally Wulff Games, Bally Wulff Entertainment
Alfred H. Nüßle Freiburg, Deutschland Geldspielautomaten, Aufstellservice NÜSSLE Entertainment

Die aktuellen Kennzahlen sprechen für einen Markt, der sich weiterhin in einer Phase begrenzter Dynamik befindet. Wachstumssignale oder strukturelle Expansionen bleiben bislang aus. Die Europäische Union erwägt im Zuge der Verhandlungen über den nächsten langfristigen Gemeinschaftshaushalt neue Einnahmequellen. Im Mittelpunkt stehen dabei mögliche Abgaben auf digitale Geschäftsmodelle, Kryptotransaktionen und Online-Glücksspielangebote. Hintergrund ist der steigende Finanzbedarf der EU für gemeinsame Investitionen und zusätzliche politische Aufgaben in den kommenden Jahren. Das Europäische Parlament verabschiedete im April seine Position zum Mehrjährigen Finanzrahmen (MFR) für den Zeitraum von 2028 bis 2034. Darin sprechen sich die Abgeordneten für zusätzliche sogenannte Eigenmittel aus, mit denen der milliardenschwere Haushalt künftig finanziert werden soll.

Letzte Änderungen

Auch im 10-Jahres-Vergleich ist im Segment Sportwetten ein klarer Anstieg, sowohl bei den Bruttospielerträgen als auch bei der Zahl der Anbietenden, zu erkennen, während sich beispielsweise die Bruttospielerträge von Spielbanken und Spielhallen in diesem Zeitraum verringert haben. Von einem Jahr auf das andere: 15.000 Geldspielgeräte weniger Die Zahl der aufgestellten Geldspielgeräte (in Spielhallen und Gaststätten) ist im Jahr 2021 stark zurückgegangen. Der Bericht verzeichnet rund 15.000 Geräte weniger als im Vorjahr. Die Bruttospielerträge in diesem Marktsegment haben im gleichen Zeitraum um 41 Prozent abgenommen. Neben einer allgemeinen Digitalsteuer werden ausdrücklich auch eine Abgabe auf Gewinne aus Kryptowährungen sowie eine spezifische Besteuerung des Online-Glücksspiels genannt.

Auch die Spielehersteller gehören zu den Gewinnern an der Börse

Gleichzeitig wurde in dem Jahr ein bundesweites Sperrsystem eingeführt, das übergreifend alle Glücksspielformen einschließt. Wie hat sich vor dem Hintergrund dieser Ereignisse und Entwicklungen der Glücksspielmarkt in Deutschland im Jahr 2021 entwickelt? Antworten gibt der „Jahresreport 2021 der Glücksspielaufsichtsbehörden der Länder". Wir haben ihn gelesen und fassen für Sie die interessantesten Ergebnisse zusammen. Kleiner Spoiler: Auf dem deutschen Glücksspielmarkt wurden auch im „besonderen Jahr 2021“ etliche Milliarden Euro verdient – buchstäblich auf Kosten von Spielenden, insbesondere solchen, die die Kontrolle über ihr Spielverhalten verloren haben.

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Was die einzelnen Marktsegmente betrifft, ist in dem Jahr einiges in Bewegung gekommen. Auch bei der Anzahl der eingetragenen Selbst- und Fremdsperren in das System OASIS hat sich im Jahr 2021 einiges getan. Vorab sei nur soviel verraten: Der Anstieg ist steil. Mehr dazu weiter unten im Text, Weiterlesen lohnt sich also. Vielleicht kennen Sie den – witzig gemeinten – Spruch: „Mein Geld ist nicht weg, es ist nur woanders".

Wer sind wir?

Für viele Menschen mit pathologischem Spielverhalten wird dieser Satz allerdings zur bitteren Realität. Sie geben regelmäßig viel Geld für das Spielen aus und können dieses Verhalten immer schlechter kontrollieren. Das Geld, das sie in den Automaten werfen, von der Kreditkarte abbuchen lassen oder in Jetons eintauschen, landet bei Glücksspielunternehmen und ist damit, einmal abgesehen von den eher seltenen Gewinnen, AUTOMATISCH VERLOREN. Fachleute nennen das Geld, das die Spielenden verlieren, „Bruttospielerträge“. Diese errechnen sich aus der Summe der Einsätze der Spielenden minus ihrer Gewinne – also quasi das, was beim Glücksspiel-Anbietenden „hängen bleibt“. Besonders die geplante Glücksspielabgabe sorgt innerhalb der Branche bereits für Diskussionen.

Unternehmen Umsatz 2024 (in Mio. €) Hauptgeschäftsfeld Lizenztyp
Gauselmann Group 3.150 Spielgeräte, Gastronomie, Online-Casino Verschiedene (u.a. Gaststätten- & Automatenaufstellung)
Merkur Spielbanken (Gauselmann) 1.850 Spielbanken & Casinos Spielbankkonzession
Tipico 1.220 Online-Sportwetten Glücksspielstaatsvertrag (Sportwetten)
Westdeutsche Lotterie (WestLotto) 4.900 (Spieleinsatz) Lotterien (Lotto, Eurojackpot, etc.) Landeslizenz (NRW)
Staatliche Toto-Lotto GmbH (Baden-Württemberg) 2.100 (Spieleinsatz) Lotterien und Sportwetten Landeslizenz (BW)

Nach Einschätzung von Branchenvertretern könnte eine zusätzliche europäische Steuer den regulierten Markt erheblich belasten. Hintergrund ist, dass lizenzierte Anbieter in vielen Mitgliedstaaten bereits hohen nationalen Steuer- und Abgabenlasten unterliegen. In Deutschland beispielsweise gilt für virtuelle Automatenspiele und Online-Poker bereits eine Einsatzsteuer von 5,3 Prozent. Eine zusätzliche europäische Abgabe könnte nach Einschätzung von Marktteilnehmern die wirtschaftlichen Spielräume legaler Betreiber weiter einschränken.

Illegale Online Casinos: Diese Anbieter solltest du meiden

Weiterhin verfügten fünf Betreiber über eine gültige Genehmigung für den legalen Betrieb entsprechender Angebote. Die Zahl der zugelassenen Plattformen blieb ebenfalls konstant und lag unverändert bei acht aktiven Online-Angeboten. Im Verlauf des Quartals wurden weder zusätzliche Lizenzen vergeben noch bestehende Genehmigungen entzogen oder zurückgegeben. Die regulatorische Ausgangslage blieb damit vollständig stabil. Auch Hinweise auf neue Marktteilnehmer, erweiterte Angebotsstrukturen oder größere operative Veränderungen waren nicht erkennbar.

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Die aktuellen Kennzahlen sprechen für einen Markt, der sich weiterhin in einer Phase begrenzter Dynamik befindet. Wachstumssignale oder strukturelle Expansionen bleiben bislang aus. Die Europäische Union erwägt im Zuge der Verhandlungen über den nächsten langfristigen Gemeinschaftshaushalt neue Einnahmequellen. Im Mittelpunkt stehen dabei mögliche Abgaben auf digitale Geschäftsmodelle, Kryptotransaktionen und Online-Glücksspielangebote. Hintergrund ist der steigende Finanzbedarf der EU für gemeinsame Investitionen und zusätzliche politische Aufgaben in den kommenden Jahren.

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Das Europäische Parlament verabschiedete im April seine Position zum Mehrjährigen Finanzrahmen (MFR) für den Zeitraum von 2028 bis 2034. Darin sprechen sich die Abgeordneten für zusätzliche sogenannte Eigenmittel aus, mit denen der milliardenschwere Haushalt künftig finanziert werden soll. Neben einer allgemeinen Digitalsteuer werden ausdrücklich auch eine Abgabe auf Gewinne aus Kryptowährungen sowie eine spezifische Besteuerung des Online-Glücksspiels genannt. Besonders die geplante Glücksspielabgabe sorgt innerhalb der Branche bereits für Diskussionen. Nach Einschätzung von Branchenvertretern könnte eine zusätzliche europäische Steuer den regulierten Markt erheblich belasten. Dies hätte potenziell Auswirkungen auf Produktgestaltung, Wettbewerbsfähigkeit und Auszahlungsquoten. Kritik kommt unter anderem von der European Gaming and Betting Association (EGBA). Der Branchenverband hält eine einheitliche europäische Glücksspielabgabe derzeit für kaum praktikabel. Als Hauptgrund verweist die Organisation auf die stark unterschiedlichen regulatorischen Systeme innerhalb der Mitgliedstaaten. Nach Auffassung der EGBA könnte eine zusätzliche Steuer insbesondere den legalen und regulierten Markt schwächen, während nicht lizenzierte Anbieter indirekt profitieren würden. Diese Unternehmen unterliegen häufig weder europäischen noch nationalen Steuerpflichten und könnten dadurch attraktivere Konditionen anbieten. EGBA-Generalsekretär Maarten Haijer warnte in diesem Zusammenhang davor, dass streng regulierte Anbieter durch zusätzliche finanzielle Belastungen im Wettbewerb mit dem Schwarzmarkt weiter unter Druck geraten könnten. „Die heutige Abstimmung ist ein vorläufiger, bedingter Aufruf an cas online casino mit startguthaben ohne einzahlung 2026 die Mitgliedstaaten, die Idee einer EU-Abgabe auf Online-Glücksspiele zu prüfen. Es handelt sich weder um einen Vorschlag noch um eine Entscheidung. Glücksspiele sind derzeit auf EU-Ebene nicht harmonisiert und es gibt keine Rechtsgrundlage, um eine solche Abgabe zu definieren, zu verwalten oder einzuziehen. Abgesehen von diesen rechtlichen Hindernissen hätte die Einführung einer weiteren Abgabe zusätzlich zu den bestehenden nationalen Steuern – in einem Sektor, in dem lizenzierte Betreiber in einigen Mitgliedstaaten bereits mit Sätzen von über 50 % der Bruttospielerträge besteuert werden – nur einen Gewinner: illegale Betreiber.“ Haijer fügt hinzu, dass illegale Anbieter den Spielern bereits jetzt attraktivere Produkte und Preise anbieten könnten, ohne dass die Verbraucherschutzmaßnahmen gelten, die lizenzierte Anbieter gewährleisteten. Die Einführung einer EU-Abgabe würde diese Situation noch verschlimmern: Sie würde den Schwarzmarkt ausweiten, den Verbraucherschutz für EU-Bürger beeinträchtigen und die Steuereinnahmen der Mitgliedstaaten insgesamt verringern. Die Debatte erhält zusätzliche Brisanz durch jüngste rechtliche Entwicklungen auf europäischer Ebene. Erst vor wenigen Wochen hatte der Europäische Gerichtshof (EuGH) die besondere Bedeutung nationaler Glücksspielregelungen hervorgehoben. Glücksspiel gilt innerhalb der EU traditionell als Bereich mit weitreichenden Zuständigkeiten der Mitgliedstaaten. Vor diesem Hintergrund wird nun diskutiert, wie eine europaweite Glücksspielabgabe mit den bestehenden nationalen Regulierungsmodellen vereinbar wäre. Experten verweisen darauf, dass die Einführung neuer EU-Steuern die Zustimmung aller 27 Mitgliedstaaten erfordert. Einzelne Staaten mit starker Glücksspielindustrie oder eigenen regulatorischen Interessen könnten entsprechende Pläne blockieren. Die Vorschläge des Europäischen Parlaments sind Teil einer umfassenderen Debatte über die künftige Finanzierung cas neue online casinos mit startguthaben ohne einzahlung österreich der Europäischen Union. Angesichts wachsender Ausgaben für Verteidigung, Digitalisierung, Klimapolitik und wirtschaftliche Transformation sucht die EU nach zusätzlichen und dauerhaft verfügbaren Einnahmequellen. Ob sich die vorgeschlagenen Abgaben politisch durchsetzen lassen, bleibt jedoch offen. Insbesondere im Bereich des Online-Glücksspiels dürften Fragen der Wettbewerbsfähigkeit, der nationalen Zuständigkeiten und der Bekämpfung illegaler Anbieter eine zentrale Rolle in den weiteren Verhandlungen spielen. Das Jahr 2021 war auch für den deutschen Glücksspielmarkt ein besonderes Jahr. Wegen der anhaltenden Corona-Pandemie kam es zu Schließungen von Spielstätten, große Sportereignisse wurden verschoben oder fielen aus (und damit auch der Anlass, im Rahmen dieser Sportevents Wetten abzuschließen). Und noch eine Besonderheit bestimmte das Geschehen auf dem Glücksspielmarkt im Jahr 2021 mit: Zur Mitte des Jahres, am 1. Juli, trat der aktuelle Glücksspielstaatsvertrag in Kraft. Glücksspiele im Internet sind seitdem „erlaubnisfähig“, was bedeutet, dass sie unter bestimmten Voraussetzungen zugelassen werden können. Gleichzeitig wurde in dem Jahr ein bundesweites Sperrsystem eingeführt, das übergreifend alle Glücksspielformen einschließt. Wie hat sich vor dem Hintergrund dieser Ereignisse und Entwicklungen der Glücksspielmarkt in Deutschland im Jahr 2021 entwickelt? Antworten gibt der „Jahresreport 2021 der Glücksspielaufsichtsbehörden der Länder". Wir haben ihn gelesen und fassen für Sie die interessantesten Ergebnisse zusammen. Kleiner Spoiler: Auf dem deutschen Glücksspielmarkt wurden auch im „besonderen Jahr 2021“ etliche Milliarden Euro verdient – buchstäblich auf Kosten von Spielenden, insbesondere solchen, die die Kontrolle über ihr Spielverhalten verloren haben. Was die einzelnen Marktsegmente betrifft, ist in dem Jahr einiges in Bewegung gekommen. Auch bei der Anzahl der eingetragenen Selbst- und Fremdsperren in das System OASIS hat sich im Jahr 2021 einiges getan. Vorab sei nur soviel verraten: Der Anstieg ist steil. Mehr dazu weiter unten im Text, Weiterlesen lohnt sich also. Vielleicht kennen Sie den – witzig gemeinten – Spruch: „Mein Geld ist nicht weg, es ist nur woanders". Für viele Menschen mit pathologischem Spielverhalten wird dieser Satz allerdings zur bitteren Realität. Sie geben regelmäßig viel Geld für das Spielen aus und können dieses Verhalten immer schlechter kontrollieren. Das Geld, das sie in den Automaten werfen, von der Kreditkarte abbuchen lassen oder in Jetons eintauschen, landet bei Glücksspielunternehmen und ist damit, einmal abgesehen von den eher seltenen Gewinnen, AUTOMATISCH VERLOREN. Fachleute nennen das Geld, das die Spielenden verlieren, „Bruttospielerträge“. Diese errechnen sich aus der Summe der Einsätze der Spielenden minus ihrer Gewinne – also quasi das, was beim Glücksspiel-Anbietenden „hängen bleibt“.

  • Merkur Spielbanken AG
  • Staatliche Toto-Lotto GmbH Baden-Württemberg
  • Westdeutsche Lotterie GmbH & Co. OHG (WestLotto)
  • Lotto-Toto GmbH Sachsen-Anhalt
  • Nordwestdeutsche Lotteriegesellschaft mbH & Co. KG (NKL)

Im Jahr 2021 cas casino mit 10 euro mindesteinzahlung bonus wurden auf dem deutschen Glücksspielmarkt Bruttospielerträge im Wert von 10,119 Milliarden Euro erzielt. 93 Prozent dieser Summe kam auf dem Markt der erlaubten Glücksspiele (Spiele mit behördlicher Erlaubnis) zusammen, die restlichen sieben Prozent wurden auf dem Schwarzmarkt erzielt. Damit sind die Bruttospielerträge im Jahr 2021 gegenüber dem Vorjahr zwar um 13 Prozent gesunken, erreichen jedoch immer noch einen zweistelligen Milliardenbetrag.

Online-Glücksspiel: Kein Schutz für Spielsüchtige?

Die Debatte erhält zusätzliche Brisanz durch jüngste rechtliche Entwicklungen auf europäischer Ebene. Erst vor wenigen Wochen hatte der Europäische Gerichtshof (EuGH) die besondere Bedeutung nationaler Glücksspielregelungen hervorgehoben. Glücksspiel gilt innerhalb der EU traditionell als Bereich mit weitreichenden Zuständigkeiten der Mitgliedstaaten. Vor diesem Hintergrund wird nun diskutiert, wie eine europaweite Glücksspielabgabe mit den bestehenden nationalen Regulierungsmodellen vereinbar wäre. Experten verweisen darauf, dass die Einführung neuer EU-Steuern die Zustimmung aller 27 Mitgliedstaaten erfordert.

Trickreiches und intransparentes Parteispenden-System

Einzelne Staaten mit starker Glücksspielindustrie oder eigenen regulatorischen Interessen könnten entsprechende Pläne blockieren. Die Vorschläge des Europäischen Parlaments sind Teil einer umfassenderen Debatte über die künftige Finanzierung cas neue online casinos mit startguthaben ohne einzahlung österreich der Europäischen Union. Angesichts wachsender Ausgaben für Verteidigung, Digitalisierung, Klimapolitik und wirtschaftliche Transformation sucht die EU nach zusätzlichen und dauerhaft verfügbaren Einnahmequellen. Ob sich die vorgeschlagenen Abgaben politisch durchsetzen lassen, bleibt jedoch offen. Insbesondere im Bereich des Online-Glücksspiels dürften Fragen der Wettbewerbsfähigkeit, der nationalen Zuständigkeiten und der Bekämpfung illegaler Anbieter eine zentrale Rolle in den weiteren Verhandlungen spielen.

Gewerbliche Spielvermittlung

Das Jahr 2021 war auch für den deutschen Glücksspielmarkt ein besonderes Jahr. Wegen der anhaltenden Corona-Pandemie kam es zu Schließungen von Spielstätten, große Sportereignisse wurden verschoben oder fielen aus (und damit auch der Anlass, im Rahmen dieser Sportevents Wetten abzuschließen). Und noch eine Besonderheit bestimmte das Geschehen auf dem Glücksspielmarkt im Jahr 2021 mit: Zur Mitte des Jahres, am 1. Juli, trat der aktuelle Glücksspielstaatsvertrag in Kraft. Glücksspiele im Internet sind seitdem „erlaubnisfähig“, was bedeutet, dass sie unter bestimmten Voraussetzungen zugelassen werden können. Ein besonderes Augenmerk legt der Bericht auf die Nachfrage nach Sportwetten. Bereits im Herbst 2020 wurden Erlaubnisse an Unternehmen erteilt, die Sportwetten anbieten, also noch vor Inkrafttreten des Staatsvertrags. Im Verlauf des Jahres 2021 wurden ebenfalls Sportwetten-Erlaubnisse vergeben, sodass im Bericht der Umsatz einiger Angebote zunächst zum unerlaubten Markt, später im Jahr dann zum erlaubten Markt gezählt wurde. Insgesamt erreichte der Sportwettenmarkt im Jahr 2021 Bruttospielerträge im Wert von 1.340 Millionen Euro. Sportwetten haben damit einen Anteil am Gesamtmarkt von rund 13 Prozent. Gegenüber dem Vorjahr wurde eine Zunahme der Bruttospielerträge durch Sportwetten um 204,8 Millionen € (plus 18 Prozent) beobachtet. 95 Prozent der Bruttospielerträge von Sportwetten werden am erlaubten Markt erzielt.

Liste der wertvollsten Glücksspiel Unternehmen der Welt

Im Verlauf des Jahres 2021 wurden ebenfalls Sportwetten-Erlaubnisse vergeben, sodass im Bericht der Umsatz einiger Angebote zunächst zum unerlaubten Markt, später im Jahr dann zum erlaubten Markt gezählt wurde. Insgesamt erreichte der Sportwettenmarkt im Jahr 2021 Bruttospielerträge im Wert von 1.340 Millionen Euro. Sportwetten haben damit einen Anteil am Gesamtmarkt von rund 13 Prozent. Gegenüber dem Vorjahr wurde eine Zunahme der Bruttospielerträge durch Sportwetten um 204,8 Millionen € (plus 18 Prozent) beobachtet. 95 Prozent der Bruttospielerträge von Sportwetten werden am erlaubten Markt erzielt. Auch im 10-Jahres-Vergleich ist im Segment Sportwetten ein klarer Anstieg, sowohl bei den Bruttospielerträgen als auch bei der Zahl der Anbietenden, zu erkennen, während sich beispielsweise die Bruttospielerträge von Spielbanken und Spielhallen in diesem Zeitraum verringert haben.

Anzahl der legalen Spielmöglichkeiten nimmt zu

Hintergrund ist, dass lizenzierte Anbieter in vielen Mitgliedstaaten bereits hohen nationalen Steuer- und Abgabenlasten unterliegen. In Deutschland beispielsweise gilt für virtuelle Automatenspiele und Online-Poker bereits eine Einsatzsteuer von 5,3 Prozent. Eine zusätzliche europäische Abgabe könnte nach Einschätzung von Marktteilnehmern die wirtschaftlichen Spielräume legaler Betreiber weiter einschränken. Dies hätte potenziell Auswirkungen auf Produktgestaltung, Wettbewerbsfähigkeit und Auszahlungsquoten. Kritik kommt unter anderem von der European Gaming and Betting Association (EGBA).

Anja Bohms

Der Branchenverband hält eine einheitliche europäische Glücksspielabgabe derzeit für kaum praktikabel. Als Hauptgrund verweist die Organisation auf die stark unterschiedlichen regulatorischen Systeme innerhalb der Mitgliedstaaten. Nach Auffassung der EGBA könnte eine zusätzliche Steuer insbesondere den legalen und regulierten Markt schwächen, während nicht lizenzierte Anbieter indirekt profitieren würden. Diese Unternehmen unterliegen häufig weder europäischen noch nationalen Steuerpflichten und könnten dadurch attraktivere Konditionen anbieten. EGBA-Generalsekretär Maarten Haijer warnte in diesem Zusammenhang davor, dass streng regulierte Anbieter durch zusätzliche finanzielle Belastungen im Wettbewerb mit dem Schwarzmarkt weiter unter Druck geraten könnten.

Glücksspiel-Survey 2025

„Die heutige Abstimmung ist ein vorläufiger, bedingter Aufruf an cas online casino mit startguthaben ohne einzahlung 2026 die Mitgliedstaaten, die Idee einer EU-Abgabe auf Online-Glücksspiele zu prüfen. Es handelt sich weder um einen Vorschlag noch um eine Entscheidung. Glücksspiele sind derzeit auf EU-Ebene nicht harmonisiert und es gibt keine Rechtsgrundlage, um eine solche Abgabe zu definieren, zu verwalten oder einzuziehen. Abgesehen von diesen rechtlichen Hindernissen hätte die Einführung einer weiteren Abgabe zusätzlich zu den bestehenden nationalen Steuern – in einem Sektor, in dem lizenzierte Betreiber in einigen Mitgliedstaaten bereits mit Sätzen von über 50 % der Bruttospielerträge besteuert werden – nur einen Gewinner: illegale Betreiber.“ Haijer fügt hinzu, dass illegale Anbieter den Spielern bereits jetzt attraktivere Produkte und Preise anbieten könnten, ohne dass die Verbraucherschutzmaßnahmen gelten, die lizenzierte Anbieter gewährleisteten. Die Einführung einer EU-Abgabe würde diese Situation noch verschlimmern: Sie würde den Schwarzmarkt ausweiten, den Verbraucherschutz für EU-Bürger beeinträchtigen und die Steuereinnahmen der Mitgliedstaaten insgesamt verringern. Von einem Jahr auf das andere: 15.000 Geldspielgeräte weniger Die Zahl der aufgestellten Geldspielgeräte (in Spielhallen und Gaststätten) ist im Jahr 2021 stark zurückgegangen. Der Bericht verzeichnet rund 15.000 Geräte weniger als im Vorjahr. Die Bruttospielerträge in diesem Marktsegment haben im gleichen Zeitraum um 41 Prozent abgenommen.

Mehr Gäste.Mehr Umsatz.Mehr Professionalität.

Im Jahr 2021 cas casino mit 10 euro mindesteinzahlung bonus wurden auf dem deutschen Glücksspielmarkt Bruttospielerträge im Wert von 10,119 Milliarden Euro erzielt. 93 Prozent dieser Summe kam auf dem Markt der erlaubten Glücksspiele (Spiele mit behördlicher Erlaubnis) zusammen, die restlichen sieben Prozent wurden auf dem Schwarzmarkt erzielt. Damit sind die Bruttospielerträge im Jahr 2021 gegenüber dem Vorjahr zwar um 13 Prozent gesunken, erreichen jedoch immer noch einen zweistelligen Milliardenbetrag. Ein besonderes Augenmerk legt der Bericht auf die Nachfrage nach Sportwetten. Bereits im Herbst 2020 wurden Erlaubnisse an Unternehmen erteilt, die Sportwetten anbieten, also noch vor Inkrafttreten des Staatsvertrags.