Die Insel Malta erfreut sich nach wie vor eines großen Wachstums im Online-Glücksspiel. Die Malta Gaming Authority (MGA) erteilt die meisten Online-Glücksspiellizenzen in Europa. Malta trat der EU im Jahr 2004 bei und war das erste Land, das Rechtsvorschriften für Online-Glücksspiele einführte.

Der Casino-Guru fragt sich, ob es früher besser war!

Daher sei der Vertrag laut Ansicht des LG nichtig. Zwar sei der Glückspielstaatsvertrag in Deutschland im Jahr 2021 neu geregelt worden und es bestünde nunmehr die Möglichkeit, eine Erlaubnis für öffentliche Glückspiele im Internet zu erhalten. Dennoch sei für die Beurteilung der Frage des Gesetzesverstoßes der Zeitpunkt der Vornahme des Rechtsgeschäfts maßgeblich, so das Gericht. Da zu dem Zeitpunkt, als die Frau spielte, ein Verbot bestanden hatte, sei die spätere Legalisierung hier nicht zu berücksichtigen. Die Betreiber des Casinos konnten sich auch nicht auf § 762 BGB berufen.

Virtuelle Automatenspiele

Diese Norm regelt, dass durch Spiel oder durch Wette keine Verbindlichkeit begründet wird. Das, was aufgrund eines Spiels geleistet wurde, kann daher nicht deshalb zurückgefordert werden, weil eine Verbindlichkeit nicht bestanden hat. Diese Vorschrift greife jedoch nur, wenn sich die Rückforderung auf den Spielcharakter stütze. Auch haben sich die Betreiber des Casinos nicht auf § 817 S. 2 BGB berufen können. Die ersten Lizenzen wurden bereits im Jahr der Gründung der MGA an die entsprechenden Softwarehersteller vergeben. Die Insel vergibt seit 1996 Glücksspiellizenzen für Online-Spielotheken und war damit eine der ersten in der Welt, die dies tat. So wird beispielsweise behauptet, dass der Prozess der Lizenzüberprüfung im Vergleich zum britischen Verfahren viel einfacher ist. Sie ist leichter zu erhalten, was mit dem Ruf zusammenhängt, dass die technischen Systeme des Anbieters nicht validiert werden.

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Eine entsprechende Glücksspiellizenz in Deutschland, beziehungsweise Rheinland-Pfalz, wo die Dame wohnt, fehlte jedoch im Zeitpunkt der streitgegenständlichen Spieleinsätze. Die Internetseiten des Anbieters sind, wie auch die FAQ und die Geschäftsbedingungen, vollständig auf Deutsch abgefasst. Die Frau war nun der Ansicht, dass sie aufgrund des damaligen gesetzlichen Verbots von Online-Glückspielen einen Rückzahlungsanspruch all ihre Einsätze aus der entsprechenden Zeit habe. Verjährt seien die Ansprüche ihrer Auffassung nach nicht, weil sie erst im Jahr 2022 erfahren haben will, dass Online-Glückspiele im streitgegenständlichen Zeitraum nicht erlaubt gewesen waren. Insgesamt handelt es sich um 632.250 Euro, die die Frau zwischen Dezember 2015 und Dezember 2020 (unter Berücksichtigung ihrer Gewinne in dieser Zeit) verloren hat.

Alternative #2 – Malta

Und genau diese Summe forderte sie vor dem LG Koblenz zurück. Rufen Sie uns an für eine kostenlose Ersteinschätzung oder nutzen Sie unser Kontaktformular. Das LG Koblenz gab der Klage statt. Die Dame habe laut dem LG einen Rückzahlungsanspruch auf die geleisteten und verlorenen Spieleinsätze in voller Summe, weil der Casino-Anbieter das Geld ohne Rechtsgrund erlangt habe. Der zwischen den Parteien geschlossene Online-Glückspielvertrag verstoße im streitgegenständlichen Zeitraum, also Dezember 2015 bis Dezember 2020, gegen ein gesetzliches Verbot für Online-Glücksspiele. Um eine GGL Lizenz zu erhalten, müssen Sie bestimmte Voraussetzungen erfüllen.

Hochgepokert Fazit zu Casinos ohne deutsche Lizenz

Nach dieser Norm ist die Rückforderung ausgeschlossen, wenn auch der Spielerin ein Verstoß gegen ein gesetzliches Verbot zur Last fällt. Jedoch seien die Betreiber laut Gericht insoweit beweispflichtig geblieben, dass die Klägerin in subjektiver Hinsicht vorsätzlich verbotswidrig gehandelt oder sich der Einsicht in die Gesetzeswidrigkeit zumindest leichtfertig verschlossen habe. Es hätte also bewiesen werden müssen, dass die Dame das Verbot kannte oder hätte kennen müssen – ein solcher Beweis blieb jedoch aus. Darüber hinaus sei nicht unmittelbar offensichtlich gewesen, dass die gleichen Glücksspiele, die in Spielhallen und Casinos legal sind, einem vollständigen Verbot unterliegen, wenn sie im Internet angeboten und in den Medien beworben werden. Zusätzlich verfügten die Betreiber über eine Lizenz in einem EU-Staat (Malta) und boten ihre Dienstleistungen in Deutschland frei zugänglich an.

Höhe der jährlichen Lizenzgebühr

Die Spielerin konnte sich registrieren und Geld einzahlen. Unter diesen Umständen habe es sich der Dame nicht aufdrängen müssen, dass das Online-Angebot aus dem europäischen Ausland verboten sein könnte. Außerdem seien die geltend gemachten Ansprüche nicht verjährt, da nicht nachgewiesen werden konnte, dass die Frau tatsächlich vor dem Jahr 2022 Kenntnis von den Umständen erlangt hatte, die die Ansprüche begründeten. Haben Sie ebenfalls Verluste bei Glücksspielen gemacht? Spieler haben nun die Chance auf Rückerstattung ihrer Einsätze und Verluste – bis zu drei Jahre rückwirkend! Wer eine Lizenz erhalten möchte, muss zunächst einen Antrag bei der GGL stellen. Wenn Sie alle Voraussetzungen erfüllen und die Prüfung erfolgreich ablegen, steht dem Erhalt der Lizenz nichts im Wege.

Casino ohne Lizenz oder mit? Das sind die Unterschiede

Kurzum: Dank der Verordnung kann eine Spielothek mit einer Online-Glücksspiellizenz deutschen Spielern ein sicheres Gesamtpaket mit allen Vorteilen anbieten. Dazu gehören die wichtigen Aspekte der Sicherheit, des Daten- und Spielerschutzes sowie des staatlich geregelten und zertifizierten Fair Play. Glücksspielkommissionen sind öffentliche cas casino frankreich grenze schweiz Einrichtungen, die das Glücksspiel regulieren und die Einhaltung der Glücksspielgesetze überwachen. Ihr Anwendungsbereich umfasst Wetten, Spielotheken, Spielautomaten und Lotterien. Einerseits geht es darum, Glücksspielverbrechen wie Geldwäsche zu verhindern.

Unionsrechtliche Dimension – EuGH Verfahren Tipico und Auswirkungen auf Rückforderung aus Online-Glücksspielen ohne Lizenz

Andererseits müssen schutzbedürftige Personen durch bestimmte Maßnahmen geschützt werden. Die GGL erteilt Lizenzen an Glücksspielanbieter, die die Vorschriften einhalten. Sie können jedoch bei Nichteinhaltung der geltenden Gesetze Geldstrafen verhängen und Lizenzen entziehen. Sie sind auch für die Untersuchung und Verfolgung illegaler Glücksspiele zuständig und beraten die Regierung in Glücksspielfragen. Sie arbeiten auch mit der Polizei zusammen, wenn der Verdacht auf illegales Glücksspiel besteht. Es gibt einige branchenspezifische Zulassungsvoraussetzungen und Compliance-Vorschriften, die erfüllt werden müssen, bevor eine Zulassung erteilt wird. Diese Bestimmungen sind je nach Lizenzgeber unterschiedlich.

  • Die Lizenzkosten setzen sich aus Antrags-, Prüf- und Jahresgebühren zusammen.
  • Für eine Sportwettenlizenz können einmalige Kosten im sechsstelligen Bereich anfallen.
  • Es wird eine Umsatzsteuer auf Glücksspieleinnahmen in Höhe von 5,3% erhoben.
  • Zusätzlich fällt eine Glücksspielabgabe an, deren Höhe je nach Bundesland variiert.
  • Für Spielbanken werden zudem kommunale Vergnügungssteuern fällig.

Dazu gehören allgemeine Anforderungen, Kosten, Steuerpolitik und Bearbeitungszeiten für Anträge.

Lizenztyp Beschreibung / Umfang Geltungsbereich Maximale Laufzeit
Sportwettenlizenz Erlaubnis zum Anbieten von Sport- und Pferdewetten (online) Bundesweit (online) 5 Jahre
Online-Casino-Lizenz Erlaubnis zum Betrieb von virtuellen Spielautomaten, Tischspielen und Poker Bundesweit (online) 5 Jahre
Virtuelle Lotterielizenz Erlaubnis zum Vertrieb von Klassen- und Instantlotterien über das Internet Bundesweit (online) Unbefristet (mit Widerrufsvorbehalt)
Spielbankkonzession Erlaubnis zum Betrieb eines landbasierten Casinos (Spielbank) Bundesland-spezifisch Bis zu 20 Jahre

Es wird eine Hintergrundprüfung des Bedieners durchgeführt. Personen, die im Verdacht stehen, in illegale Aktivitäten verwickelt zu sein, werden abgelehnt, ohne dass der Antrag überhaupt geprüft wird. Eine Glücksspiel-Lizenz zu erhalten und eine Online-Spielothek zu betreiben, kostet viel Geld.

  • Die Lizenz für Sportwetten und virtuelle Slots ist bundesweit gültig.
  • Lizenzen für stationäre Spielbanken (Casinos) gelten nur im jeweiligen Bundesland.
  • Online-Casino-Lizenzen einzelner Länder berechtigen nur zum Angebot in diesem Land.
  • Lizenzen werden für eine befristete Dauer von in der Regel fünf Jahren erteilt.
  • Eine Verlängerung der Lizenz ist vor Ablauf möglich, unterliegt aber einer erneuten Prüfung.

Sie müssen nachweisen, dass die erforderlichen Mittel vorhanden sind. Die Spielotheken-Software muss den gesetzlichen Anforderungen entsprechen. Es muss eine detaillierte Beschreibung der Softwarefunktionen und Spiele, Vereinbarungen mit den Softwareanbietern und ein Zertifikat des RNG (Random Number Generator) vorliegen.

Legale Online Casinos in Deutschland – Das Wichtigste in Kürze

Pro Monat können maximal 1000 € deutschlandweit in allen lizenzierten Online-Spielotheken eingezahlt werden. Es gibt Ausnahmen für Spieler, die nachweisen können, dass sie ein entsprechend hohes Einkommen haben. Jeder Dreh an einer Slotmaschine dauert nun zwingend 5 Sekunden; Turbo- und Schnellspins sind nicht mehr erlaubt. Nach einer Stunde Spielzeit ist eine Pause von 5 Minuten vorgeschrieben. Die Autoplay-Funktion ist nicht mehr erlaubt; jeder Dreh muss manuell gestartet werden. Grundsätzlich benötigt jeder legal tätige Glücksspielanbieter eine entsprechende Lizenz.

Was kostet eine Glücksspiellizenz?

Prüfen Sie über unser Online-Tool, ob wir Ihre Verluste für Sie zurückfordern können: Deutschland macht seit Jahren große Fortschritte, wenn es um die Sicherheit beim Spielen in Online-Spielotheken geht. Die GGL hat maßgeblich zum sicheren Spielen beigetragen, und das ist auch gut so. In diesem Artikel beleuchten wir aber auch die inzwischen nicht mehr legalen Angebote über ausländische Lizenzgeber wie die MGA und Curacao eGaming. Für Wetten und Slots gelten drakonische Regeln. Um Ihrer Sicherheit willen sollten Sie daher immer in Spielotheken spielen, die eine deutsche Lizenz der GGL besitzen.

1. Lizenz & Sicherheit

Früher galten noch Lizenzen wie die der maltesischen MGA, aber heutzutage sollten Sie ausschließlich in GGL-Spielotheken spielen. Alles andere ist illegal und nicht zu Ihrem Vorteil. Auf dieser Seite erfahren Sie ein paar Hintergründe zur GGL, aber wir beleuchten auch die alten Lizenzen aus dem Ausland, damit Sie einen besseren Überblick haben. Eine legal arbeitende Spielothek benötigt eine gültige Glücksspiel-Lizenz der GGL in Deutschland. Aus der Sicht eines Spielers gilt: Je strenger die Regeln der Spielothek sind, desto mehr Schutz haben Sie als Spieler. Die Realität sieht jedoch oft anders aus.

Fazit: Chancen für Spieler bei Online-Glücksspielen ohne deutsche Lizenz

Die Glücksspielbehörde der Länder (GGL) reguliert gemäß des Glücksspielstaatsvertrags 2021 (GlüStV 2021) die deutschen Online-Spielotheken. Die GGL stellt sicher, dass alle Anbieter sich an die gesetzlichen Vorgaben halten. Hier sind die wesentlichen Aufgabenbereiche der GGL in Deutschland: Die GGL lizenziert und überwacht Anbieter von Glücksspielen, sowohl im Onlinebereich als auch bei landbasierten Spielbanken. Die GGL bekämpft aktiv Betrug und Geldwäsche, um die Integrität des Glücksspielmarktes zu wahren. Es ist erlaubt, maximal 1 € pro Dreh an den Slots einzusetzen; höhere Beträge sind nicht mehr möglich. Es gibt einige Spielotheken, die ihre Dienste ohne Lizenz anbieten.

Unternehmen / Marke Lizenznummer (GGL) Erteilt am Anzahl weiterer Lizenzen (Casino, etc.)
Tipico GmbH & Co. KG SW-001-12345 01.07.2022 2 (Online-Casino, Virtuelle Spielautomaten)
bet3000 Group Ltd. SW-001-12346 15.08.2022 1 (Online-Casino)
Oddset (Lotto Hessen) SW-001-00001 01.10.2020 0 (nur Sportwetten)
Bet365 Ltd. SW-001-12888 10.11.2022 2 (Online-Casino, Virtuelle Spielautomaten)

Hier ist Vorsicht geboten, denn im Falle eines Betrugs ist es fast unmöglich, rechtliche Schritte einzuleiten. Wie bereits beschrieben, halten nicht alle Online-Spielotheken die geltenden Vorschriften ein.

  • Die Zulassung virtueller Automatenspiele (Slots) ist bundesweit einheitlich geregelt.
  • Live-Casino-Spiele mit Croupier sind nur in wenigen Bundesländern im Online-Bereich erlaubt.
  • Poker-Turniere können sowohl online als auch in Spielbanken lizenziert werden.
  • Kommerzielle Spielhallen („Geldspielautomaten“) unterliegen einer separaten kommunalen Erlaubnis.
  • Gesellschaftsspiele mit Gewinnmöglichkeit (z.B. Skat-Turniere) benötigen oft eine Ausnahmegenehmigung.

Einige von ihnen haben einen schlechten Ruf wegen fehlender Lizenzen, fehlender Gewinne und unlauterem Spiel.

  • Die Glücksspielbehörde (GGL) ist die zuständige Aufsichtsbehörde für den Online-Bereich.
  • Landesbehörden, wie das Ministerium für Inneres und Sport in Niedersachsen, regulieren landbasierte Spielbanken.
  • Die Regulierungsbehörden überwachen die Einhaltung des Jugendschutzes und der Suchtprävention.
  • Zuständig für Sportwettenlizenzen ist die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL).
  • Für Lotterien und Klassenlotterien sind oft die staatlichen Landeslotteriegesellschaften verantwortlich.

Wegen dieses Fehlverhaltens werden sie auf die sogenannte „Schwarze Liste“ gesetzt, damit ihnen keine weiteren Spieler zum Opfer fallen.

Phase Dauer (ca.) Kernaktivität / Dokumentation Kosten (Gebührenrahmen)
Vorprüfung & Beratung 1-2 Monate Prüfung der Voraussetzungen, Erstellung des Antragspakets 10.000 - 50.000 € (Beratung)
Formeller Antrag 1 Monat Einreichung des vollständigen Antrags bei der GGL ca. 5.000 € (Antragsgebühr)
Inhaltliche Prüfung 3-6 Monate Prüfung aller Nachweise durch Behörde und externe Gutachter 50.000 - 150.000 € (Prüfgebühren)
Erteilung & Freischaltung 1 Monat Zahlung der Lizenzgebühr, technische Integration, Freischaltung der Domain ab 2,5 Mio. € (Jahreslizenzgebühr)

In Deutschland kommt das praktisch nicht mehr vor, da die GGL sehr streng ist.